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Aushändigung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

am Donnerstag, 20. September 2018 um 16:00 Uhr

an Herrn Rudolf Weigel

Auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten hat der Bundespräsident mit Erlass vom 22.06.2018

Herrn Rudolf Weigel die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 

Besondere Verdienste:

Turn- und Sportverein 1860 Dinkelsbühl e. V. (TSV DKB)

seit 1959 Mitglied

1973 – 1996 Abteilungsleiter Fußball

1985 – 1989 3. Vorsitzender Gesamtverein

1992 – 1996 Presse/TSV Aktuell Fußballabteilung

1989 – März 2017 1. Vorsitzender Gesamtverein

Stadt Dinkelsbühl

1993 – 2008 Mitglied im Stadtrat

Verwaltungs-, Rechnungsprüfungs-, Werks- und Schulbauausschuss

1993 – 2002 Referent für Sport und Bäder

unbekannt lange Jahre Allgemeindiener beim Stadtfest

seit 2008 Stadtheimatpfleger

1996 Ehrenteller des TSV DKB

2017 Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des TSV DKB

2017 Landkreiswappen des Landkreises Ansbach

Rudolf Weigel zeigt sich als interessierter Sportler. Im Alter von 13 Jahren trat er 1959 in den TSV DKB ein.

Animiert durch seine Freunde begann Rudolf Weigel mit dem Fußballspielen.

Vom Torwart bis zum Stürmer hat er alle Positionen mit voller Leidenschaft ausgeübt.

Als Allroundsportler versuchte sich Rudolf Weigel auch in den vielen Sportarten, die der TSV DKB anbietet: von Leichtathletik über Judo bis Tennis. 

Die Liebe zum Sport veranlasste Rudi Weigel dazu, ab 1973 Verantwortung in der Fußballabteilung

und auch im Gesamtverein in verschiedenen Funktionen zu übernehmen.

Im Alter von 23 Jahren wurde Rudolf Weigel 1973 zum Leiter der Fußballabteilung des TSV DKB ernannt. In der Geschichte des Vereins war er somit der jüngste Verantwortliche in dieser Position. Hier erfüllte er bis 1996 gewissenhaft die vielfältigen Aufgaben eines Spielleiters wie z. B. Planungen bei den Vorbereitungen eines Fußballspiels und Hallenturnieren, Bestellen von Schiedsrichtern, Kontrolle und Einhaltung der Richtlinien, Teilnahme bei Tagungen und Veranstaltungen des BFV (Bayer. Fußball-Verband).

Von 1985 bis 1989 begleitete Rudolf Weigel den TSV DKB als 3. Vorsitzender und zeigte sich hier ebenfalls engagiert in der Vereinsarbeit. 

Das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm er im Anschluss und führte die Geschicke des Vereins mit seinen 1.328 Mitgliedern bis 2017. In dieser Zeit an der Spitze des TSV DKB erreichte der Sportverein unter der Führung von Rudolf Weigel die Umsetzung vieler Vorhaben. Im Bereich der Vereinsturnhalle wurden ständig Umbau- und Reparaturarbeiten durchgeführt. Die langersehnte Freisportanlage konnte 1995 endlich in Betrieb genommen werden. Vorhandene Wohnungen wurden saniert bzw. umgebaut und somit ein Geschäftszimmer und ein Versammlungsraum für den TSV DKB geschaffen. Die Erfahrungen von Rudolf Weigel aus der Baubranche waren für die Umsetzung von Projekten sehr hilfreich. So hat er anstehende Maßnahmen immer mit sehr großem Einsatz mitgeplant und begleitet.

Rudolf Weigel interessierte sich auch für die Pressearbeit. Von 1992 – 1996 war er als Redakteur für die Fußballabteilung zuständig und fertigte für die vereinsinterne Zeitung „TSV-Aktuell“ aufschlussreiche Berichte in der Sparte „Fußball“.

In den 44 Jahren Ehrenamt im sportlichen Bereich war Rudolf Weigel stets bemüht, allen Anträgen und Wünschen des TSV DKB gerecht zu werden. Er versuchte immer für jede der insgesamt 14 Abteilungen dazu sein um sich um deren Belange zu kümmern. Der TSV DKB bietet für Jung und Alt von Badminton, Basketball, Fußball über Leichtathletik, Rad- und Rehasport bis zur Wander- und Wintersportabteilung verschiedene Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung an. Die Leitung eines großen Sportvereins wie den TSV DKB mit seinen 1.328 Mitgliedern (Stand 31.12.2016) verlangte von Rudolf Weigel sehr viel intensiven Zeitaufwand für die Vereinsführung. Aufgrund seines langjährigen, unermüdlichen und erfolgreichen Einsatzes ernannte der TSV DKB Rudolf Weigel 2017 zum Ehrenvorsitzenden. 

Doch nicht nur dem sportlichen Bereich galt das Interesse von Rudolf Weigel. Als Mitglied desStadtrats setzte er sich von 1993 – 2008 für die Belange seiner Mitbürger ein. Er wirkte in verschiedenen Ausschüssen mit und war von 1993 – 2002 Referent für Sport und Bäder.

Lange Jahre fungierte Rudolf Weigel auch als Allgemeindiener beim Stadtfest.

Seit seinem Ausscheiden aus dem Stadtrat im Jahr 2008 steht Rudolf Weigel seiner Heimatstadt Dinkelsbühl als Stadtheimatpfleger zur Verfügung. Bis heute trägt er als kulturell aktiver Mensch einen großen Teil zum Stadtbild bei. In der Funktion als Heimatpfleger ist er in die Erhaltung und Gestaltung des regionalen Kulturguts eingebunden. Er beteiligt sich bei einer großen Zahl von Fällen im Vollzug des Denkmalschutzgesetzes und auch der Baugesetze. In beratender Funktion nimmt Rudolf Weigel an jeder Sitzung des Bauausschusses teil und arbeitet eng mit den zuständigen Denkmalschutzbehörden zusammen. Für ihn ist es wichtig, dass in der Vergangenheit geschaffene Werte von geschichtlicher und städtebaulicher Bedeutung bewahrt und gepflegt werden. Dinkelsbühl hat 633 Einzeldenkmäler und 217 Denkmäler, die im Ensemble geschützt sind. Rudolf Weigel ist bemüht, dass die Ästhetik der Häuserromantik in dieser Stadt erhalten bleibt. Wie ein Fassaden-Sheriff kann Rudolf Weigel Haus für Haus vom Sockel bis zur Dachspitze nach den Vorschriften der städtischen Baugestaltungs- und Werbeanlagensatzung beurteilen. Nachdem es in Dinkelsbühl viele mittelalterliche Häuser mit wunderschönen Fassaden gibt, wird Rudolf Weigel seine Berufung zum Stadtheimatpfleger noch lange Zeit ausführen.

(zusammengestellt und zur Verfügung gestellt vom Landratsamt Dinkelsbühl) 

 

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